Landtagsabgeordnete Angela Freimuth im NRW-Landtag besucht:

Spitzenpolitiker der Freien Demokraten hautnah erlebt

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Angela Freimuth (FDP), die zugleich Vizepräsidentin des NRW Landtags ist, besuchte kürzlich eine Besuchergruppe aus Siegen-Wittgenstein den NRW-Landtag in Düsseldorf.

Die Landtagsabgeordnete Angela Freimuth (3. Reihe; 2. v. l.) hatte zur Informationsfahrt nach Düsseldorf eingeladen<br />
Die Landtagsabgeordnete Angela Freimuth (3. Reihe; 2. v. l.) hatte zur Informationsfahrt nach Düsseldorf eingeladen



Mehr echte Teilhabe
Während der Plenarsitzung erlebten die Besucher aus Siegerland und Wittgenstein ihre Gastgeberin zunächst in Funktion der Landtagsvizepräsidentin. Von der Besuchertribüne verfolgte die fast fünfzigköpfige Gruppe die Debatte zum Thema „Integration verbindlich gestalten – Integrationsräte weiterentwickeln“. Vizeministerpräsident Joachim Stamp (FDP) begrüßte für die Landesregierung einen Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen CDU/FDP. CDU und FDP wollen die seit 2013 geltende Regelung zu Integrationsräten aus den Gemeindeordnungen streichen. Bislang mussten Städte, in denen mindestens 5.000 Ausländer leben, einen von Ausländern direkt gewählten Integrationsrat gründen. Stattdessen sollen die Kommunen nun selbstständig entscheiden können, ob sie Integrationsräte bilden. Integrationsminister Stamp sprach sich für eine Aufwertung der Integrationsausschüsse aus. „Es geht uns um eine Stärkung des Einflusses der Integrationsgremien. Wir wollen also nicht weniger, sondern mehr echte Teilhabe", sagte Stamp. Dazu forderte der Landtag die Regierung dann im Zuge der Abstimmung auch mehrheitlich auf. Natürlich war der Entschließungsantrag auch Thema in der anschließenden Diskussionsrunde mit der Abgeordneten Freimuth.

1. Programmpunkt: Einweisung durch den Besucherdienst<br />
1. Programmpunkt: Einweisung durch den Besucherdienst

2. Programmpunkt: Teilnahme an der Plenarsitzung<br />
2. Programmpunkt: Teilnahme an der Plenarsitzung



Gerechtigkeitslücken schließen
Neben vielen anderen Themen wollte die Gruppe in der Diskussion von der Abgeordneten insbesondere mehr über die aktuelle Entwicklung in Sachen Sozialticket erfahren. Hier verdeutlichte Freimuth: „Das Sozialticket in seiner jetzigen Form wird den Ansprüchen an ein zielgruppenbezogenes und vor allem sozial ausgewogenes System nicht gerecht. Wir wollen stattdessen ein Mobilitätspaket entwickeln, das die Konstruktionsfehler des heutigen Systems behebt und zielgruppenbezogene Angebote ermöglicht. Uns geht es auch darum, Gerechtigkeitslücken zu schließen!“ Aus Sicht der Koalition gehöre dazu ausdrücklich auch ein Angebot für Auszubildende sowie in Teilzeit arbeitende Alleinerziehende und Minijobber. „Wir werden das kommende Jahr nutzen, mit Verkehrsunternehmen, Kommunen und Nutzern eine bessere Alternative zu dem bisherigen System zu erarbeiten. Entscheidend ist, dass wir mit dem Mobilitätsangebot künftig alle Personengruppen in allen Teilen unseres Landes erreichen!“ Zum guten Schluss des umfangreichen Informationsprogramms hatten die Besucher in der Bürgerhalle des Landtages dann noch Gelegenheit FDP-Fraktionschef Christof Rasche zu begegnen.

3. Programmpunkt: Diskussion mit der Abgeordneten Freimuth<br />
3. Programmpunkt: Diskussion mit der Abgeordneten Freimuth

Freimuth: Es geht uns darum Gerechtigkeitslücken zu schließen!<br />
Freimuth: Es geht uns darum Gerechtigkeitslücken zu schließen!



Mehr Interesse als Plätze vorhanden
„Das Interesse war jedenfalls riesig!“ verdeutlicht Peter Hanke, Organisator der Informationsfahrt und stellvertretender Kreisvorsitzender der Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein. Mehr als 100 Interessierte wollten mit nach Düsseldorf, aber Platz hatten die Liberalen leider nur für die knappe Hälfte. „Darum werden wir insbesondere denen, die aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein diesmal leider nicht mit nach Düsseldorf fahren konnten, im kommenden Jahr so bald wie möglich einen Alternativtermin anbieten.“

Arbeitsplatz (M.) der Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth
Arbeitsplatz (M.) der Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth
Gudrun und Hagen Tschoeltsch (v.l.)<br />
Gudrun und Hagen Tschoeltsch (v.l.)



Sogar der ehemalige parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Hagen Tschoeltsch (r.), nutzte die Gelegenheit und besuchte in Begleitung seiner Frau Gudrun die alten Wirkungsstätte (1988-1995).

Landesparteitag in Neuss:

Themenspektrum verbreitern und Basis noch intensiver beteiligen

Zwei große Themen standen auf der Agenda des Landesparteitages der FDP NRW in Neuss:
Zunächst gab es eine Aussprache zur Absage an Jamaika und in der Folge verabschiedete sich FDP-Chef Christian Lindner als Landesvorsitzender. Sein Nachfolger als Chef des größten FDP-Landesverbandes wurde der nordrhein-westfälische Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp. Lindner hatte bereits vor der NRW-Landtagswahl im Mai angekündigt, nicht gleichzeitig Bundes-und Landesvorsitzender bleiben zu wollen.


Aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein waren die Delegierten (v. l.: Guido Müller, Peter Hanke, Manuela Rohde, Hans Peter Kunz, Karl-Heinz Jungbluth, Markus Nüchtern und Carsten Weiand) in Neuss dabei.

Als Typ bin ich ganz anders, aber an der Ausrichtung wird sich nichts ändern
Dass Stamp als einziger Bewerber zum neuen Landesparteichef in NRW gewählt wurde, galt als absolut sicher. Er kündigte an, Lindners Kurs fortzusetzen. "Als Typ bin ich ganz anders, aber an der Ausrichtung wird sich nichts ändern", sagte der promovierte Politologe. Das klassische Themenspektrum der FDP will der Landesminister aber verbreitern und neue Wege suchen, um die Basis noch intensiver zu beteiligen.

Christian Lindner übergab sein Amt als Landesparteichef an den...<br />
Christian Lindner übergab sein Amt als Landesparteichef an den...

 ... nordrhein-westfälischen Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp<br />
... nordrhein-westfälischen Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp


Jamaika-Aus und politische Lage
Lindner selbst erläuterte auf dem Landesparteitag erstmals vor der liberalen Basis das Jamaika-Aus, hielt zudem eine Rede zur politischen Lage und stellte sich der Aussprache. Die Energiepolitik war dabei in Sachen Jamaika nur einer einer von 237 offenen und strittigen Punkten. „Die Fachleute von FDP und Union halten den Verzicht auf drei bis fünf Gigawatt Strom aus der Kohleverbrennung für vertretbar. Die Grünen wollten wesentlich mehr! Die Bundeskanzlerin hat sieben Gigawatt als Kompromiss angeboten und dabei bereits starke Bedenken bei ihren Parteifreunden in Nordrhein-Westfalen und in der Lausitz hervorgerufen. Für uns war das kein tragfähiger Kompromiss. Ich", so Lindner, "habe vorgeschlagen, dass wir uns auf fünf Gigawatt einigen. Zusätzlich würden wir den Verzicht auf zwei weitere Gigawatt im Laufe der Legislaturperiode prüfen.“

Angela Freimuth verabschiedete Lindner und sorgte für...<br />
Angela Freimuth verabschiedete Lindner und sorgte für...

einen äußerst charmanten und emotionalen Abschied<br />
einen äußerst charmanten und emotionalen Abschied


Politik endet da, wo die Physik anfängt!
Es ist schon bemerkenswert, wie „sachkundige“ Politiker ideologisch über Grundfragen der Energiepolitik feilschen. Über die Kraftwerksstruktur kann nicht die Regierung verhandeln. Die muss ausschließlich die Energiewirtschaft klären, denn sie ist für eine zuverlässige, wirtschaftliche und umweltfreundliche Versorgung zuständig! Lindner bringt es auf den Punkt: "Politik endet da, wo die Physik anfängt!" Und wen wundert es, das Feedback der 400 Delegierten zum Jamaika-Aus war überwältigend!

Johannes Vogel wurde als Generalsekretär im Amt bestätigt<br />
Johannes Vogel wurde als Generalsekretär im Amt bestätigt

Eine starke Mannschaft für NRW!<br />
Eine starke Mannschaft für NRW!


Programmatischer Arbeitskreis „drohendes Dieselfahrverbot“:

Es geht um Deinen Diesel

Der Arbeitskreis des Kreisverbandes traf sich kürzlich zum dritten Mal um sich programmatisch dem Thema „drohendes Dieselfahrverbot“ zu stellen. Bei diesem Treffen ging es im Gegensatz zu den beiden vorigen Arbeitskreisen nicht um einen allgemeinen Austausch an Meinungen und „groben Vorschlägen“ sondern vielmehr darum die vielen guten Ansätze aufzunehmen und diese in diverse Arbeitspakete zu kanalisieren.

Der Arbeitskreis des Kreisverbandes zum 'drohenden Dieselfahrverbot' traf sich kürzlich in der Kreisgeschäftsstelle<br />
Der Arbeitskreis des Kreisverbandes zum 'drohenden Dieselfahrverbot' traf sich kürzlich in der Kreisgeschäftsstelle


Konzepte erarbeiten die auch ideologischen Auffassungen standhalten
Zu Beginn trug der Initiator und Leiter des Arbeitskreises, Benjamin Zechel, die bisherigen Ergebnisse mittels Präsentation vor, um alle Teilnehmer auf einen gemeinsamen Stand zu bringen. In einer äußerst konstruktiven Diskussion wurde schnell klar, dass man für ein gutes Konzept mehrgleisig fahren muss. Im nächsten Schritt geht es darum zu ermitteln, wie sich die Verschmutzung wirklich zusammensetzt! Kernfrage: „Wie groß ist der Anteil der Diesel PKWs wirklich an der Verunreinigung in der Luft?“ In der Folge werden stichhaltige Konzepte erarbeitet, welche kostengünstig und effizient jeglicher ideologischer Auffassung standhalten werden.

Folgende Punkte werden Teil des Paketes sein:
Die Implementierung einer „grünen Welle“ im Ampelleitsystem. Das kann an einem praktischen Beispiel aus der Region untermauert werden. Der Arbeitskreis untersuchte bspw. die Strecke von Geisweid in Richtung Siegen. „In der Realität ist es so“, verdeutlicht Zechel, „dass der Verkehrsfluss an jeder zweiten Ampel zum Stocken kommt!“ Der Arbeitskreis möchte hier ansetzen. „Durch zeitgemäße und intelligente Ampelsteuerung muss zunächst auch jenseits der Hüttentalentlastungsstraße (HTS) ein kontinuierlicher Verkehrsfluss erreicht werden!“ Doch der programmatische Arbeitskreis hat noch einen weiteren praktikablen Vorschlag in petto. Durch zurücksetzen der Bushaltestellen würde der Verkehrsfluss positiv beeinflusst. „Der gerät gemäß unserer Analyse durch haltende Busse leider immer wieder ins Stocken“ verdeutlicht Zechel die Problematik.

Diese und weitere Punkte werden in einem kommenden Konzeptpapier aufgegliedert und benannt. In den nächsten Wochen will das Team um Zechel ein paar Schritte weiter sein und wenn möglich Anfang nächsten Jahres das finale Konzeptpapier stehen haben.

Lokalliberalen-Tour führte nach Wunstorf und Hamburg:

Freie Demokraten in Sachen Sicherheitspolitik unterwegs

Im Rahmen einer Seminarreise die der Siegener Jugendoffizier der Bundeswehr, Hauptmann Sebastian Linke, in seiner Funktion als Referent für Sicherheitspolitik organisierte und durchführte, besuchten die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein kürzlich den Fliegerhorst Wunstorf und die Hansestadt Hamburg.

Gruppenfoto am Fischmarkt – noch trockenen Fußes – am nächsten Tag war hier landunter und der Markt musste abgesagt werden<br />
Gruppenfoto am Fischmarkt – noch trockenen Fußes – am nächsten Tag war hier landunter und der Markt musste abgesagt werden



Luftwaffe und Marine thematisiert
Primäres Reiseziel der dreißigköpfigen Delegation war die Hansestadt Hamburg. Getreu des Mottos „der Weg ist das Ziel“ stoppten die Seminarteilnehmer auf dem Weg gen Norden aber zunächst mal am Fliegerhorst Wunstorf, der Heimat des Lufttransportgeschwaders 62. Hier standen mit Besichtigungen der JU 52 und Transall C 160 gleich zwei legendäre Flugzeugtypen auf dem Besuchsprogramm. In der JU 52 Halle staunten die Liberalen nicht schlecht. „Ganz schön was aufgefahren haben die hier“, meinte jedenfalls Andreas Weigel, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen, beim Blick auf die vielen monumentalen Exponate. „Besonders beeindruckte mich aber der Erfahrungsaustausch mit einem ehemaligen Piloten in seiner Transall.“

Zwischenstopp beim Lufttransportgeschwaders 62 (LTG 62)<br />
Zwischenstopp beim Lufttransportgeschwaders 62 (LTG 62)

Hier standen u. a. zwei legendären Flugzeuge auf dem Programm <br />
Hier standen u. a. zwei legendären Flugzeuge auf dem Programm


An Bord gab es wissenswertes und interessantes über die Transall<br />
An Bord gab es wissenswertes und interessantes über die Transall

Die C 160 hat sich auch den Beinamen 'Engel der Lüfte' verdient<br />
Die C 160 hat sich auch den Beinamen 'Engel der Lüfte' verdient



Nach dem Besuch bei der 'alten Tante Ju' (Ju 52/ 3 m g 4 e) am Fliegerhorst Wunstorf, ging es weiter gen Norden in Richtung Hamburg<br />
Nach dem Besuch bei der 'alten Tante Ju' (Ju 52/ 3 m g 4 e) am Fliegerhorst Wunstorf, ging es weiter gen Norden in Richtung Hamburg



In Hamburg warteten dann am zweiten Tag weitere interessante Programmpunkte auf die Liberalen, wie bspw. der Besuch im Spionage-U-Boot U-434. Unter der russischen Bezeichnung B-515 wurde es noch bis 2002 für besondere Einsatzzwecke genutzt, wie zum Beispiel für geheime Spionagemissionen vor der Ostküste der USA oder auch für lange Patrouillenfahrten in den Hoheitsgewässern der Sowjetunion. Im Hafen ging Hauptmann Linke dann auf die deutsche Marine ein und thematisierte hierbei unter anderem die neuen Fregatten der F125-Klasse. Zu dieser Klasse gehört auch die Fregatte Nordrhein-Westfalen (F223), welche die Werft erst im letzten September in Richtung des Heimathafens im Marinestützpunkt Wilhelmshaven verlassen hatte.

Am Fischmarkt liegt U 434, welches bis 2002 noch in Dienst stand.<br />
Am Fischmarkt liegt U 434, welches bis 2002 noch in Dienst stand.

Eintauchen in die geheimnisvolle Welt der russischen U-Boot-Flotte<br />
Eintauchen in die geheimnisvolle Welt der russischen U-Boot-Flotte


Zwischenstopp in der Offiziersmesse der U 434<br />
Zwischenstopp in der Offiziersmesse der U 434

Am Hafen ging Hauptmann Linke auch auf die deutsche Marine ein<br />
Am Hafen ging Hauptmann Linke auch auf die deutsche Marine ein



Spannende Reise durch das deutsche Haus der Migration
Am dritten Tag gingen die Freien Demokraten in Hamburg im Auswanderermuseum Ballinstadt auf eine spannende Reise durch die Ein- und Auswanderungsgeschichte. „Das war ein echtes Highlight“ waren sich die Teilnehmer einig. In insgesamt drei Häusern auf 2.500 qm begleiteten sie Menschen über vier Epochen hinweg, mit all ihren Wünschen und Träumen, die sie auf ihren Weg in eine neue Heimat mitnahmen. Dabei erfuhren sie auch viel über Albert Ballin, den Gründer der damaligen Auswandererhallen in Hamburg. Als „Deutsches Haus der Migration“ ist die Ballinstadt Teil eines weltweiten Netzwerks mit mehr als 80 wissenschaftlichen Einrichtungen, Institutionen und Organisationen.

Das Auswanderermuseum Ballinstadt Hamburg<br />
Das Auswanderermuseum Ballinstadt Hamburg

Haus 1 „Hafen der Träume“<br />
Haus 1 „Hafen der Träume“


Haus 2 „Welt in Bewegung“<br />
Haus 2 „Welt in Bewegung“

Die Kampagne 'America First!' ist nicht neu, sondern 100 Jahre alt<br />
Die Kampagne 'America First!' ist nicht neu, sondern 100 Jahre alt


Haus 3 „Lebenslinien“<br />
Haus 3 „Lebenslinien“

In der Tat!<br />
In der Tat!



Fünf Jahre Lokalliberalen-Treff und -Tour
Seit fünf Jahren bietet der Kreisvorstand seinen Mitgliedern ähnlich gelagerte Veranstaltungen an. Die sogenannten Lokalliberalen-Treffen und -Touren finden quartalsweise statt. Die Seminarreise nach Hamburg war bereits die 20. Veranstaltung aus der beliebten Reihe. „Unser Dank“, so Peter Hanke, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP in Siegen-Wittgenstein, „geht an den Referenten für Sicherheitspolitik! Wir waren schlichtweg begeistert und ausgesprochen glücklich darüber, auf diese informative und zugleich äußerst attraktive Art deutlich mehr über die Bundeswehr erfahren zu haben.“

Ehrung für 40 treue Jahre:

Silberne Theodor-Heuss-Medaille für Heinz-Georg Grebe

Heinz-Georg Grebe gehört zu den Urgesteinen der FDP in Erndtebrück. Die Freien Demokraten gibt es etwas mehr als 70 Jahre, Grebe gehört ihnen mehr als 40 Jahre an. Jetzt gab es für das prägende Gesicht der Freien Demokraten die gebührende Ehrung. Die FDP verleiht an verdiente Mitglieder eine Theodor-Heuss-Medaille, die der stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Hanke an Heinz-Georg Grebe im Rahmen des Lokalliberalen-Treff in Erndtebrück überreichen durfte.

Heinz-Georg Grebe (M.) wurde im Rahmen des 19. Lokalliberalen-Treff durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Peter Hanke (l.) und Carsten Weiand, den Schriftführer der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein, für 40 treue Jahre Mitgliedschaft in der FDP geehrt.<br />
Heinz-Georg Grebe (M.) wurde im Rahmen des 19. Lokalliberalen-Treff durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Peter Hanke (l.) und Carsten Weiand, den Schriftführer der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein, für 40 treue Jahre Mitgliedschaft in der FDP geehrt.



Grebe führte den Ortsverband in Erndtebrück 33 Jahre, bevor im Jahr 2015 Guido Schneider den Vorsitz übernahm. Seit 1979 ist Grebe zudem ununterbrochen Mitglied des Rates der Gemeinde, hat mehrfach sein Ratsmandat direkt gewonnen, führte die Freien Demokraten zu einem Spitzenwert von 22 % bei den Kommunalwahlen 2009 und war stellvertretender Bürgermeister Erndtebrücks.

Stark vor Ort
Alle diese Punkte sind in der FDP nicht alltäglich und zeigen, was in der Politik möglich ist mit Beharrlichkeit und glaubhaftem Handeln. Heinz-Georg Grebe macht in seinen Dankesworten deutlich, dass der Ortsverband Erndtebrück immer für eine bürgernahe Politik und soziale Verantwortung gestanden habe. „Wir sind hier die soziale Partei, nicht die SPD, die das S im Namen führt. Wir stehen dazu und das würde auch unserer gesamten Partei gut zu Gesicht stehen“, machte Grebe vor mehr als 30 Gästen deutlich. „Stark vor Ort“ sei immer der Wahlspruch der FDP in Erndtebrück gewesen. Damit habe man zum Ausdruck gebracht, worum es in der Politik gehe, sich vor Ort in den Gemeinden zu engagieren und konkrete Projekte umzusetzen. „Wir sind immer gut damit gefahren“, sagte Grebe. Seit dem Jahr 2015 ist Grebe Ehrenvorsitzender des Ortsverbandes Erndtebrück.

Peter Hanke: Hielt die Laudatio<br />
Peter Hanke: Hielt die Laudatio

Silbermedaille: 40 treue Jahre in der FDP<br />
Silbermedaille: 40 treue Jahre in der FDP

Carsten Weiand: Medaille ans Revers<br />
Carsten Weiand: Medaille ans Revers



„Viele von uns haben schon den Wunsch geäußert Landrat zu werden. Heinz-Georg hat es geschafft. Parallel zu seiner Arbeit in Erndtebrück war er auch stellvertretender Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein“, beschrieb Peter Hanke einen zusätzlichen Höhepunkt im Wirken des Jubilars. Der zeigte sich sehr beeindruckt von der Ehrung und auch von der Kulisse. Im Vorstand des Ortsverbandes hatte man die Ehrung ganz bewusst unter der Decke gehalten, um die Überraschung nicht kaputt zu machen. Das war ganz offensichtlich gelungen. Carsten Weiand, Geschäftsführer des Ortsverbands und Schriftführer des FDP Kreisverbands, durfte Heinz-Georg Grebe die Medaille in Silber ans Revers heften.

Bilder und Text: Guido Schneider

19. Lokalliberalen-Treff:

Italienischer Abend in Erndtebrück

Die Bundestagswahl ist noch in den Köpfen. Auch die Freien Demokraten in Siegen-Wittgenstein waren im Wahlkampf noch bis zur letzten Minute enorm gefordert. Da kam der 19. Lokalliberalen-Treff gerade recht.

Grande, bellissima, fantasticamente!
Sich einfach mal ohne jede weitere Aktivität so richtig verwöhnen lassen, lautete das Ziel. Unter dem Motto „la dolce vita“ wollte die liberale Großfamilie den Wahlkampfstress des Jahres jetzt hinter sich lassen und „das süße Leben“ in angenehmer Atmosphäre und im Kreise netter Menschen genießen. Dazu trafen sich 30 Gäste aus dem eher nahen Bad Laasphe, natürlich aus Erndtebrück, aber auch aus Siegen und sogar aus dem fernen Burbach im Bella Italia in Erndtebrück. Eigens für die Freidemokraten arrangierte die Familie Andreoli einen gemütlichen „Italienischen Abend“ mit zahlreichen Köstlichkeiten. Das Fazit: „Grande, bellissima, fantasticamente!”

30 Gäste, die aus Bad Lassphe, Siegen und sogar Burbach kamen...<br />
30 Gäste, die aus Bad Lassphe, Siegen und sogar Burbach kamen...

...genossen in Erndtebrück einen prächtigen Italiensichen Abend<br />
...genossen in Erndtebrück einen prächtigen Italiensichen Abend



Herzlichen Dank an die Ehefrau des Freiheitskämpfers
„Auch wenn wir alle mittlerweile keine Lust mehr auf Wahlkampf haben, gebietet der Anstand und der Respekt vor dem Kandidaten im Rahmen dieser Veranstaltung einige Worte des Dankes“ begann Peter Hanke, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP. Als „Freiheitskämpfer“ war Prof. Dr. Hermann Siebdrat für die heimische FDP als Direktkandidat im Wahlkreis 148 unterwegs. „Mit Akribie, Biss, und hohem persönlichen Einsatz, hast Du lieber Hermann, zum Gesamterfolg beigetragen! Dafür danken wir Dir sehr, aber an dieser Stelle eben auch mal insbesondere Deiner Frau Christiane, für die vielen Entbehrungen!“, betonte Hanke, übereichte ein Winzergeschenk und einen Strauß Blumen.

Dank an den Bundestagskandidaten, Prof. Hermann Siebdrat (r.)<br />
Dank an den Bundestagskandidaten, Prof. Hermann Siebdrat (r.)

Dank auch an Carsten Weiand für seine exzellente Arbeit (r.)<br />
Dank auch an Carsten Weiand für seine exzellente Arbeit (r.)



Absoluter Aktivposten
Den 19. Lokalliberalen-Treff hatte der Erndtebrücker Carsten Weiand vorbereitet, der Schriftführer der Kreis-FDP und somit Teil des geschäftsführenden Kreisvorstandes ist. Die 30 Gäste waren jedenfalls wieder einmal äußerst zufrieden, aber das überraschte eigentlich nicht wirklich. „Carsten Weiand ist im Kreisvorstand ein absoluter Aktivposten!“ betonte Hanke, als er sich für die „exzellente Zusammenarbeit“ bedankte. "Ich hoffe wir haben noch viele gemeinsame Jahre im Kreisvorstand, denn wir ticken einfach gleich und das macht die Zusammenarbeit so einfach."

Bilder: Guido Schneider

Vier Jahre Wahlkampf liegen hinter uns und wir sagen:



Das spektakulärste politische Comeback der bundesdeutschen Geschichte ist perfekt: Nach vier außerparlamentarischen Jahren gelingt den Freien Demokraten der Wiedereinzug in den Bundestag. Über 10 Prozent der Bürger votierten für die FDP. Die Union geht zwar als stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervor, muss aber massive Verluste hinnehmen. Die SPD unterbietet noch ihren Negativrekord von 2009. "Die vergangene Wahlperiode war die erste ohne liberale Stimme im Parlament, es soll zugleich die letzte gewesen sein“, sagt FDP-Chef Christian Lindner. "Denn ab jetzt gibt es wieder eine Fraktion der Freiheit im Bundestag.“ Auch die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein und ihr Direktkandidat Hermann Siebdrat sagen DANKE!!!

SIEGEN: Prof. Dr. Hermann Siebdrat schenkte im Lÿz kräftig ein<br />
SIEGEN: Prof. Dr. Hermann Siebdrat schenkte im Lÿz kräftig ein

BERLIN: Jetzt wieder eine Fraktion der Freiheit im Bundestag<br />
BERLIN: Jetzt wieder eine Fraktion der Freiheit im Bundestag



Es gab viel Grund zum feiern, in Berlin aber auch in Siegen-Wittgenstein. Prophylaktisch hatten die Liberalen das Restaurant Cucina im Kulturhaus Lÿz reserviert, aber der Andrang war einfach viel zu groß...

DENKEN WIR NEU! >>> DENKEN WIR GRÖSSER!

Impressionen vom Bundestagswahlkampf 2017 finden Sie hier >>>

Wahlkampfkundgebung der FDP NRW auf dem Scheiner-Platz vor dem Apollo-Theater:

Generalsekretär und stellvertretender Ministerpräsident in Siegen!

Unter dem Motto „Denken wir neu“ werben die Freien Demokraten für einen Politikwechsel in Deutschland. In der heißen Phase des Wahlkampfs kam der stellvertretende Ministerpräsident und Vorstandsmitglied der FDP NRW Dr. Joachim Stamp sowie der Generalsekretär der FDP NRW und Nummer 5 der Landesliste zur Bundestagswahl Johannes Vogel nach Siegen.

Der stellvertretende Ministerpräsident Dr. Joachim Stamp war  Samstag, den 16. September auf dem Jakob-Scheiner-Platz in Siegen<br />
Der stellvertretende Ministerpräsident Dr. Joachim Stamp war Samstag, den 16. September auf dem Jakob-Scheiner-Platz in Siegen



Stamp und Vogel sprachen am Samstag, den 16. September, auf dem Jakob-Scheiner-Platz – vor dem Apollo-Theater – in Siegen. Alle interessierten Bürger waren herzlich eingeladen. Neben den Redeauftritten von Stamp und Vogel, stellten sich die lokalen Bundestagskandidaten Katrin Helling-Plahr (HA) und Prof. Dr. Hermann Siebdrat (SI) in eine Talkrunde vor.

Übrigens, hier geht es zum unserem Wahlprogramm...<br />
Übrigens, hier geht es zum unserem Wahlprogramm...



Bundesweit werben die Freien Demokraten bei zahlreichen zentralen Wahlkampfkundgebungen für eine Neuausrichtung der Politik in Deutschland. Johannes Vogel, Generalsekretär der FDP in NRW erklärt: „Digitalisierung und politische Umwälzungen verändern alles. Wir Freie Demokraten glauben, dass wir für diese neue Zeit auch ein neues Denken brauchen. Ein Denken frei von Vorurteilen, frei von Gewohnheiten, frei von „So haben wir das immer gemacht“. Ein Denken, das nach vorne gerichtet ist und das die Lösungen eben nicht in der Vergangenheit sucht. Wir werben daher für ein starkes Ergebnis und den dritten Platz für die FDP am 24. September.“

Auch den Generalsekretär der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen, Johannes Vogel, konnte man in Siegen erleben<br />
Auch den Generalsekretär der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen, Johannes Vogel, konnte man in Siegen erleben



Prof. Dr. Hermann Siebdrat, Direktkandidat der FDP Siegen-Wittgenstein, freute sich über den Besuch von Stamp und Vogel. „Viele neue Mitglieder bei der FDP und reger Zulauf bei unseren Veranstaltungen zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Mit Dr. Joachim Stamp und Johannes Vogel bekamen wir zusätzliche Unterstützung in der heißen Wahlkampfphase, kurz vor dem so wichtigen Wahltermin am 24. September. Der Besuch der beiden zeigte auch, dass der Kreis Siegen-Wittgenstein für die Liberalen ein wichtiges Pflaster ist.“

Neben den Redeauftritten von Stamp und Vogel, stellten sich die lokalen Bundestagskandidaten Katrin Helling-Plahr (r.) aus Hagen und unser heimischer Direktkandidat Prof. Dr. Hermann Siebdrat (l.) in eine Talkrunde vor.<br />
Neben den Redeauftritten von Stamp und Vogel, stellten sich die lokalen Bundestagskandidaten Katrin Helling-Plahr (r.) aus Hagen und unser heimischer Direktkandidat Prof. Dr. Hermann Siebdrat (l.) in eine Talkrunde vor.



Impressionen von der Wahlkampfkundgebung auf dem Scheiner-Platz gibt es hier >>>

Freie Demokraten Siegen-Wittgenstein hatten viel Spaß bei:

„PÜTZMUNTER“ mit Jean Pütz

Der heimische Bundestagskandidat der Freien Demokraten, Prof. Dr. Hermann Siebdrat (r.), der Jean Pütz (l.) schon seit Jahren kennt, konnte diesen davon überzeugen, nach Siegen zu kommen.<br />
Der heimische Bundestagskandidat der Freien Demokraten, Prof. Dr. Hermann Siebdrat (r.), der Jean Pütz (l.) schon seit Jahren kennt, konnte diesen davon überzeugen, nach Siegen zu kommen.



Exklusiv-Event zum Wahlkampf-Finale der Freien Demokraten
Wahlkampf darf durchaus auch Spaß bereiten! Insofern kredenzten die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein und ihr heimischer Bundestagskandidat, Prof. Dr. Hermann Siebdrat, einen ganz besonderen Event zum Wahlkampf-Finale. „Wir haben Jean Pütz einen der mit 3000 TV-Sendungen erfolgreichsten und populärsten deutschen TV-Journalisten überzeugt, exklusiv nach Siegen zu kommen und freuen uns sehr, dass er mich im Wahlkampf unterstützt“ erklärt Prof. Siebdrat. Unter dem Motto „Pützmunter“ erklärte der Wissenschaftsjournalist mehr als 100 Gästen im „SuDWERK“ der traditionsreichen Irle-Brauerei das Handwerk des Bierbrauens. Legendär ist seine Hobbythek-Sendung „Bier selbstgebraut“, nach der auch heute noch zahlreiche Hobbybierbrauer arbeiten.

Mächtig was los im SudWERK der Irle-Brauerei...<br />
Mächtig was los im SudWERK der Irle-Brauerei...

...und mahr als 100 Gäste waren begeistert!<br />
...und mahr als 100 Gäste waren begeistert!



„Was lag also in unserer überaus erfolgreichen Bierregion näher, als die Produktion des köstlichen Gerstensafts zu thematisieren“ verdeutlicht Siebdrat. Auf amüsante Weise ging die "Medien-Ikone" Jean Pütz immer wieder ganz nebenbei auch auf chemische Zusammenhänge und „politische Hintergründe“ ein. Getreu seines Credos „Wissenschaft zum Anfassen“ geschah das aber für Jung und Alt in einer kurzweiligen und unterhaltsamen Weise. Überraschend klar positionierte sich der eigentlich neutrale Journalist: "Grüne Politik steht mir bis hier!" und bemühte eine zweifelsfrei Geste. "Menschen die nachdenken, müssen eigentlich FDP wählen" war er sich sicher. Besonders gefällt ihm aber das klare Bekenntnis der Freien Demokraten in Sachen "Akademiker-Wahn", denn auch er ist der Meinung, dass "der Handwerker an Ansehen und Wertschätzung gewinnen muss!"

Der Kreisvorsitzende unterstützt bei einem Experiment<br />
Der Kreisvorsitzende unterstützt bei einem Experiment

Klare Geste, klare Worte. Pütz: 'Grüne Politik steht mir bis hier!'<br />
Klare Geste, klare Worte. Pütz: 'Grüne Politik steht mir bis hier!'



TOP AKTUELL - Druckfrische Autobiografie - Exklusiver Auftritt in Siegen!
Jean Pütz hat bei der Veranstaltung am 14. September auch seine offizielle Biografie vorgestellt, die erst am Montag, den 11. September, in den Handel kam! Der Titel lautet: "Ich hab' da mal was vorbereitet: Ein Glückspilz packt aus!" Der erste öffentliche Auftritt dazu führte den Wissenschaftsjournalisten ins Siegerland. Neben den Versuchsaufbauten hatte der Kultmoderator in Kooperation mit einem lokalen Buchhändler auch einge Biografien im Gepäck, um diese in Siegen zu signieren.

Die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein bedanken sich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei Jean Pütz für die freundliche Unterstützung im Wahlkampf 2017!


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